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Donnerstag, 08.12.2016

Kommunalwahlprogramm  der CDU Oberberg  2009 - 2014

Präambel

Der Oberbergische Kreis ist ein Teil des nördlichen rechtsrheinischen Schiefergebirges und als Übergangsgebiet zwischen der Talebene des Rheins und dem sauerländischen Bergland zu bezeichnen. Er ist in seiner Gesamtheit ländlich geprägt, Schwerpunkte verdichteter Siedlungen liegen in den industriedurchsetzten Tälern.

Etwa 60 % der Menschen in Nordrhein-Westfalen leben außerhalb der Großstädte, in Gebieten wie dem Oberbergischen Kreis. Die ländlichen Regionen bieten hohe Lebensqualität und eine weitgehend intakte Umwelt. Die Dörfer, Städte und Kulturlandschaften der ländlichen Räume sind seit Jahrhunderten gewachsen und üben eine große Identifikations- und Bindungswirkung aus. In den ländlichen Räumen leben die Menschen oft „näher beieinander“ als in großen Städten. Soziale und familiäre Bindungen sind oft stabiler, der Gemeinsinn ist oft ausgeprägter, die Bereitschaft zur gegenseitigen Hilfe und zu ehrenamtlichem Engagement oft größer.

In seiner derzeitigen Form entstand der Oberbergische Kreis durch die kommunale Neugliederung zum 01.01.1975. Er zeichnet sich in besonderer Weise durch landschaftlichen Zusammenhang, Einheitlichkeit der Siedlungsstruk-tur und gemeinsame historische Beziehungen aus.

Die aktuellen Berufspendlerverflechtungen weisen den Kreis als eigenständigen Wirtschaftsraum aus. Bei einer Fläche von ca. 918 qkm hat der Oberbergische Kreis etwa 290.000 Einwohner, die sich auf 13 Städte und Gemeinden verteilen. Der Oberbergische Kreis ist eine wirtschaftlich starke Region. Die Industrie ist mittelständisch strukturiert. Als zentraler Bestandteil des Naturparks Bergisches Land ist der Kreis Ziel von zahlreichen Erholungssuchenden.

Wichtiger Standortfaktor ist die Abteilung Gummersbach der Fachhochschule Köln. Sie hat ein für die Wirtschaft in Oberberg sehr leistungsfähiges Fächerspektrum. In den Standort eingebunden ist ein Studienzentrum der Fernuniversität Hagen. Die Verkehrsverbindungen in Richtung Rheinschiene (RB 25 und A 4) und in Nord-Süd-Richtung (A 45) sind gut. Die für die Zukunft vorgesehene Weiterführung der RB 25 bis Brügge stellt eine wesentliche Verbesserung der Anbindung an den nord- und mitteldeutschen Raum dar.

Eine große Herausforderung für die Zukunft ist der demographische Wandel. Dabei ist nicht nur der erwartete Rückgang der Bevölkerung, sondern vor allem die damit verbundenen altersstrukturellen Veränderungen bedeutsam. Wir wollen vor Ort akzeptable Infrastrukturen und Erwerbsmöglichkeiten erhalten und schaffen, damit vor allem junge und erwerbsfähige Menschen im Oberbergischen Kreis bleiben.

Wir möchten, dass sich die Menschen im Oberbergischen Kreis wohl fühlen, dass sie dauerhaft und gerne hier leben wollen. Dafür arbeiten wir, dafür werden wir auch in Zukunft unsere Kraft einsetzen.

Im Mittelpunkt unserer politischen Arbeit stehen die folgenden Handlungsfelder:

  • Wirtschaft und Beschäftigung
  • Zusammenleben der Generationen
  • Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement
  • Kreisentwicklung, Verkehr und Mobilität
  • Natur, Umwelt und Landwirtschaft
  • Kultur
  • Finanzen